Die Sache mit dem Sport

Sport war immer ein Teil meines Lebens. Schon im Maxi Cosi zu den Gardeproben meiner Mutter mitgeschleppt, führte mich mein sportlicher Weg zunächst zum turnen, später zum Gardetanzen. Volleyball war eine Zeit ganz groß im Kurs. Konditions- und Krafttraining beim Ringen. Ski fahren so oft wie nur geht. Mit dem DAV auf Kletterfreizeiten und mit der DLRG beim Tauchen. Schwimmen schon immer mein Ding. Später kam das Laufen hinzu. Und das Radfahren. Die Triathlon-„Karriere“ war vorprogrammiert. Und jetzt?

Noch nicht lange her, stolperte ich um 6.00Uhr ins benachbarte Schwimmbad und schwamm in der Woche 10km schnell schnell noch vor der Arbeit. Ich schnürte noch viel früher Laufschuhe und trabte durch Stadt und Land. Jede freie Minute verbrachte ich auf dem Rad, Kilometer um Kilometer. Im Winter ständig auf Skiern unterwegs. Und jetzt?

Ich weiß nicht genau wann es anfing, dass Sport nur noch Last und Zwang wurde. Vielleicht hab ich in den letzten 30 Jahren zu viel Sport gemacht, vielleicht veränderte sich mein Leben insgesamt? Mein letzter Wettkampf liegt weit über ein Jahr zurück und während ich vor zwei Jahren als Begleitperson bei Wettkämpfen noch diese innere Unruhe verspürte und den Drang nun wieder Sport machen zu wollen, ist da jetzt nichts mehr. Am Wochenende hatten wir Besuch von 20 laufverrückten, liebenswerten Menschen und man fragte ob ich mal wieder Laufen wollen würde. Und ich antwortete  Monaten ehrlich: Nein! Es wäre nur mit Zwang verbunden, und nicht mit Spaß. Oft erwische ich mich, durch die Erinnerungen meiner „Sportzeit“ zu schwelgen. Joggen noch vor der ersten Lehrveranstaltung, Muskelaufbau bis die Tränen fließen, Radstürze, Notaufnahmenbesuche, Siegerehrungen, blutige Füße, brennende Augen, Muskelkater aus der Hölle. Und auf all dies schaue ich mit Freude und manchmal auch ein wenig Stolz.

Im Moment sitze ich auf der Couch, blick aus dem Fenster, buntes Laub, blauer Himmel. Man könnte Laufen gehen, oder mit dem Mountainbike durch den Wald jagen. Und dennoch sitze ich hier einfach und weiß gerade nicht wirklich wohin mit mir. Und so kommt zu der Frage wann Sport anfing Last zu werden auch die Frage Warum.
Und ich weiß es einfach nicht.

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Elba, die Vierte oder Elba, für alle die keinen Bock auf Blog-Lesen haben

Anreise über San Bernardino unglaublich hübsch, Österreich kann man die Mautstrecke hübsch umfahren und für eine Zwischenübernachtung können wir den Agriturismo-Betrieb Torrazzetti, bei Mailand, empfehlen.

Fähre sollte man wohl in der Hauptreisezeit buchen, vorallem am Wochenende. An einem Montag Nachmittag Ende August waren wir mutig, und wurden belohnt. Zum einen mit günstigem Preis, zum anderen mit keinerlei Wartezeit zur Abreise.

Campingplätze gibt es auf Elba viele und in unterschiedlichster Form. Groß mit viel Service, klein und familiär, am Meer und in den Bergen. Hier findet sicherlich jeder seinen Platz.

Das Meer ist Ende August warm und lädt zum Baden ein. Lacona und sein Sandstrand ist auch für Familien mit kleinen Kindern ein gutes Ziel. Zum Schnorcheln jedoch eignen sich die Steinstrände und vielen kleinen Buchten besser.

Fahrräder sieht man viele auf der Insel, jedoch eignen sie sich nur für trainierte Radfahrer als gutes Fortbewegungsmittel.

Öffentlichen Nahverkehr gibt es, aber nur begrenzt und die im Internet verfügbaren Infos stimmten nicht ganz mit dem Überein, was wir dann auf Elbe herausfanden. Jedoch war es gut machbar und wirkte auch recht zuverlässig.

Portoferraio ist einen Tagesausflug wert und bietet trotz seiner recht kleinen Größe recht viel!

Restaurants gibt es viele, ans Herz legen möchten wir euch das Restaurant an unserem Camping Platz *Orti di Mare* hier wird aus lokalen Zutaten feinstes Essen gezaubert. Und das Eis ist göttlich.

Wir waren im Sommer hier, aber auch zu jeder anderen Jahreszeit hat Elba sicherlich seinen Reiz. Wäre der Skiurlaub nicht schon gebucht würden wir dieses Jahr vielleicht sogar zu Silvester nochmal flüchten.

Die Heimfahrt führte uns an den Kalterer See wo wir einen tollen Abend mit schönem modernen Stellplatz verbrachten. Der Besitzer war sehr herzlich und das Essen am See ein Traum. Der Stau auf dem restlichen Weg war sehr unnötig.